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Schlagwort: Industrie 4.0
Fördermaßnahme: Industrie 4.0 – Wandlungsfähigkeit von Unternehmen in der Wertschöpfung von morgen (InWandel)
Forschungsziel: Ziel ist die Entwicklung von gesamtheitlichen Lösungen zur kollaborativen Wandlungsfähigkeit in der Industrie, die methodisch für KMU aufbereitet, an Praxisbeispielen erprobt und mit Good Practices versehen als eine Art Blaupause neue Impulse geben. Im Ergebnis soll eine effiziente KMU-Matrixproduktion, eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Supply Chain und eine vorausschauende Geschäftsmodellentwicklung entstehen.
Markus Wabner +49 371 5397-1458
markus.wabner@iwu.fraunhofer.de
Dipl.-Ing. Heike Menzel
+49 721 608-31479
heike.menzel@kit.edu
Motivation
Die Voraussetzung für Wandlungsfähigkeit von Unternehmen ist es, den Wandlungsbedarf und ihre Wandlungsbefähigung zu erkennen. Dazu sind die Märkte, der Wettbewerb, die politischen Rahmenbedingungen sowie Innovation und Nachhaltigkeit gemeinsam zu beachten und Trends zu erfassen. Wird ein Wandlungsbedarf bemerkt, der nicht durch die bisherige Flexibilität der existierenden Strukturen abgedeckt wird, könnte die Flexibilität neu gedacht und strukturell verbessert, die Handlungsfelder systematisch umstrukturiert oder neuartige Wertschöpfungsketten durch kooperative Zusammenarbeit gebildet werden. Wandlungsfähigkeit auf allen Ebenen erfordert daher Mut und Zuversicht sowie die aktive Mitarbeit der Führungskräfte und Beschäftigten. Diese müssen in die Änderungsprozesse eingebunden und motiviert werden. So kann Wandlungsfähigkeit wirkungsvoll in der Unternehmensstrategie verankert werden.
Ziel
Ziel ist die Entwicklung von gesamtheitlichen Lösungen zur kollaborativen Wandlungsfähigkeit in der Industrie, die methodisch für KMU aufbereitet, an Praxisbeispielen erprobt und mit Good Practices versehen als eine Art Blaupause neue Impulse geben. Im Ergebnis soll eine effiziente KMU-Matrixproduktion, eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Supply Chain und eine vorausschauende Geschäftsmodellentwicklung entstehen.
Vorgehensweise
Im Projekt werden dazu die drei Handlungsebenen Produktion, Lieferketten und Geschäftsmodelle integrativ analysiert. Im Zusammenspiel dieser Ebenen sind konkrete Konzepte zur Erhöhung der Wandlungsfähigkeit in der Produktion (z.B. Matrixfertigung, Robotik), der Logistik (intelligente Materialflüsse), den Prozessketten (Lean Management), dem Leistungsportfolio (innovative und nachhaltige Produkte), den Geschäftsmodellen und der unternehmensübergreifenden Arbeitsteilung (resiliente Lieferketten) zu erarbeiten. Mit den Praxispartnern werden die Lösungen prototypisch umgesetzt. Die Ergebnisse sind in einer strukturierten Wissenssammlung zu dokumentieren und mit den Erfahrungen aus den Prototypen anzureichern.
Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Durch kollaborative Zusammenarbeit kann nicht nur der Mehrwert für den Kunden in den Mittelpunkt gestellt werden, sondern Aufwand, Dauer und Zuverlässigkeit der Wertschöpfung sowie deren Nachhaltigkeit (Umweltschutz, Energiebilanz, sparsame Ressourcennutzung, faire Arbeits- und Lebensbedingungen) erheblich verbessert werden. Die Wissensbasis bildet für weitere Unternehmen, z. B. aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automotive, eine geeignete Handlungsbasis (Blue Print), um ihre Wandlungsfähigkeit zu stärken. Dazu werden Ergebnisse kontinuierlich sowie zeitnah veröffentlicht und in der Industrie verbreitet.
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