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Schlagwort: Arbeit, Innovationen für strukturschwache Regionen, Kompetenzaufbau
Fördermaßnahme: REGION.innovativ: Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen
Förderkennzeichen: 02L20B100, 02L20B101, 02L20B102, 02L20B103, 02L20B104, 02L20B105, 02L20B106, 02L20B107, 02L20B108, 02L20B109, 02L20B110, 02L20B111
Forschungsziel: Das Forschungsprojekt GALA zielte darauf ab, neue branchenangemessene Werkzeuge und Modelle der Arbeitsgestaltung und -organisation, insbesondere in und mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Region Aachen, zu erarbeiten, umzusetzen und nachhaltig in die Breite zutragen. Dadurch sollten Potenziale für technologische und soziale Innovationen in der Region gehoben werden. Informationen zu REGION.innovativ: https://www.innovation-strukturwandel.de/strukturwandel/de/innovation-strukturwandel/region-innovativ/region-innovativ_node.html
Annika Franken +49 241 47705-224
annika.franken@fir.rwth-aachen.de
Dr. Cathrin Becker
+49 721 608-24580
cathrin.becker@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Problemstellung
Der Gesundheitsbranche, insbesondere in den Bereichen stationäre und ambulante Versorgung und Herstellung von medizin(techn)ischen Produkten, wird in der Region Aachen eine zentrale Bedeutung zugeordnet. Der Ausbau dieses Leitmarktes setzt allerdings voraus, dass branchenspezifische, nachhaltige Lösungen für den Umgang mit der Digitalisierung und dem demografischen Wandel gefunden werden. Es werden zudem neue Konzepte der Arbeitsgestaltung und des Kompetenzmanagements in der (regionalen) Gesundheitsbranche benötigt.
Projektziel
Das Ziel des Forschungsprojekts GALA war es, branchenspezifische Werkzeuge und Modelle der Arbeitsgestaltung und des Kompetenzmanagements, insbesondere für KMU in der Region Aachen, zu entwickeln und nachhaltig in die Breite zu tragen. Im Fokus standen die vier definierten Leitthemen: Mensch-Maschine-Interaktion, Gesundes Arbeiten, Digitale Kollaboration sowie Agilität und Innovation. Zur nachhaltigen Verankerung wurden die Projektergebnisse innerhalb des digitalen HEALTHCARE WORKSPACE einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dieser bietet visionäre Konzepte der Arbeitsgestaltung und des Kompetenzmanagements.
Vorgehensweise
Aufbauend auf Analysen von Berichten, Berufsstatistiken und technischen Innovationen zu den vier Leithemen, wurde zu Beginn eine Stärken- und Schwächen-Analyse der Gesundheitsregion Aachen durchgeführt. Daraus ergaben sich konkrete Gestaltungsmaßnahmen zu Themen der Arbeitsgestaltung und des Kompetenzmanagements. In Form von modularen Konzepten und Methoden der Arbeitsgestaltung und des Kompetenzmanagements in der Gesundheitsbranche wurden individualisierfähige Toolboxen entwickelt. Gezielte Lösungen wurden für die jeweiligen spezifischen Fragestellungen, wie beispielsweise die Wegeoptimierung im Krankenhaus oder die Rekrutierung internationaler Fachkräfte, ausgearbeitet, in Pilotprojekten umgesetzt und im Rahmen des HEALTHCARE WORKSPACE zugänglich gemacht.
Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Durch die Projektumsetzung nehmen die erarbeiteten Lösungen einen Leuchtturmcharakter für die weitere Entwicklung der Gesundheitsregion Aachen und auch darüber hinaus ein. Insbesondere für KMU und Start-up-Unternehmen werden nun flexible Lern- und Gestaltungsräume in innovativen Kommunikations- und Kooperationsmodellen, u. a. zwischen Wissenschaft und Unternehmen, bereitgestellt. Der HEALTHCARE WORKSPACE fungiert in diesem Zusammenhang als Kristallisationspunkt, um regionale und überregionale interessierte Unternehmen und Institutionen nachhaltig zu qualifizieren.
In der folgenden Liste sehen Sie Ihre ausgewählten Projekt-Favoriten.