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Fördermaßnahme: Innovative Produkte effizient entwickeln
Förderkennzeichen: 02PJ1130, 02PJ1131, 02PJ1132, 02PJ1133, 02PJ1134, 02PJ1135, 02PJ1136, 02PJ1137, 02PJ1138, 02PJ1139, 02PJ1140
Forschungsziel: In dem Verbundprojekt INNOPEP werden leicht adaptier- und anwendbare, kundenintegrierte Prozesse, Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen bereitgestellt, um so die Innovationsfähigkeit von KMU zu steigern. Webbasierte, unterstützende Communities bewerten und sichern neben den klassischen Faktoren Kosten, Zeit und Qualität auch neue Wertdimensionen wie Geschäftsmodell, Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Hierzu soll ganzheitlich der gesamte Produktlebenszyklus von der Ideenphase bis hin zur Systemauflösung berücksichtigt werden.
Dr. Christine Ernst
+49 721 608-24576
christine.ernst@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Problemstellung
Die erfolgreiche und nachhaltige Durchführung von Innovationsprojekten ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland angesichts sich global wandelnder Marktbedingungen von essentieller Relevanz. Für eine erfolgreiche Durchführung von Innovationsprojekten sind Methoden und Werkzeuge erforderlich, die auf einem interdisziplinären Ansatz basieren. Dazu gehören die Dimensionen Geschäftsmodell, Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Neben den klassischen Faktoren Kosten, Zeit und Qualität müssen heute neue Wertdimensionen Berücksichtigung finden und in die klassische Denkweise integriert werden.
Projektziele
Ziel des Verbundprojektes ist es, leicht adaptier- und anwendbare, kundenintegrierte Prozesse, Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen bereitzustellen. Der heute übliche Produktentstehungsprozess wird durch diesen systemtechnischen Ansatz effektiver und effizienter nutzbar. Durch die Optimierung der Synchronisation von Innovationsprojekten zwischen Produkt- und Produktionssystementwicklung auf Basis einer durchgängigen Informationsbasis soll eine frühzeitige Absicherung des Innovationserfolgs erreicht werden.
Vorgehensweise
Es soll eine Methodik für die Integration von Innovationsmanagement und Produktentstehung entwickelt werden, die einen gesteuerten Zugriff auf die Unternehmensinfrastruktur erlaubt. Dieser ganzheitliche Ansatz zur strategischen Entwicklung von Systeminnovationen muss den gesamten Produktlebenszyklus, von der Ideenphase (unternehmensintern und -extern) bis hin zur Systemauflösung bzw. zum Remanufacturing berücksichtigen. Der Innovationsprozess soll die kundenintegrierte Ideenerfassung, -entwicklung, -bewertung und -nachverfolgung umfassen und als IT-Service web-basiert zur Verfügung gestellt werden. Die Bewertung berücksichtigt dabei die technische Perspektive (ist die Innovation technisch umsetzbar?), die marktliche Perspektive (ist die Innovation finanzierbar und in hinreichender Menge absetzbar?) und die Nachhaltigkeitsperspektive (ist die Innovation sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig?) und integrierte diese in ein gemeinsames Modell.
Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Auf dieser Basis ist es KMU möglich, eine individuelle Standortbestimmung durchzuführen und die Innovationsfähigkeit gezielt zu steigern. Im Rahmen des Projektes werden hierzu Innovationsprozesse für Sachleistungen, Dienstleistungen und Product-Service-Systems (PSS) aus den Branchen Maschinen-, Anlagenbau, Spezialmaschinen, Prozess- und Energietechnik (Windkraft, Solarenergie) betrachtet.
In der folgenden Liste sehen Sie Ihre ausgewählten Projekt-Favoriten.