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MIM – höhere Oberflächengüte bei geringeren Rohstoffkosten

erschienen in: wt Werkstattstechnik online, Ausgabe 01-02/2022

Format: Publikation

Autor: Trapp, J.; Franke-Jurisch, M.; Geisenhainer, P.; Gerdts, F.

Fördermaßnahme: KMU-innovativ: Produktionsforschung (ab 2016)

Erscheinungsjahr: 2022

Zur Veröffentlichung
So sieht die Fertigung des Spritzgussprozesses aus. So sieht die Fertigung des Spritzgussprozesses aus.

In diesem Beitrag wird ein innovatives Verfahren für die Verbesserung des Metallpulverspritzgusses (MIM, Metal Injection Molding) vorgestellt. Die Bauteile werden einem am Fraunhofer IFAM in Zusammenarbeit mit der MUT Advanced Heating GmbH weiterentwickelten elektrochemischen Reduktionsverfahren unterzogen. Infolgedessen konnten feinere Ausgangspulver mit erhöhtem Sauerstoffgehalt eingesetzt werden. Gleichzeitig war es der Firma Element 22 möglich, die Entwicklung des MIM-Feedstocks auf die Bauteilqualität und Verarbeitbarkeit zu optimieren, ohne einen möglichen Sauerstoffeintrag aus dem Prozess berücksichtigen zu müssen. Das Ergebnis sind Titanbauteile höchster Oberflächengüte innerhalb der geforderten Norm.